Optimale Arbeitskultur: "Sei du selbst" | Nespresso Professional

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Authentizität und
New Work

Montagmorgen heißt für viele, in die Rolle des Angestellten zu schlüpfen. Laut New-Work-Spezialistin Katinka Magnussen können Mitarbeiter jedoch dann am besten kreativ, motiviert und produktiv arbeiten, wenn sie sich „ganz“ zur Arbeit bringen können. Aber was bedeutet das genau für die Arbeitskultur?

Rollenaufteilung war gestern Zu Hause locker und ausgelassen, im Job vor allem seriös und professionell. Viele Arbeitnehmer nehmen unterschiedliche Rollen für Freizeit und Beruf ein. Auf der Arbeit zeigen sie nur eine bestimmte Seite von sich, beispielsweise ihre ernste, ehrgeizige. Andere Eigenschaften, persönliche Interessen oder Unsicherheiten verstecken sie bewusst.

Die Arbeitswelt ist in Bewegung. Im Zuge von Digitalisierung und New Work kommen viele Normen und Prozesse auf den Prüfstand. Wenn es nach Katinka Magnussen geht, würde es nämlich nicht reichen, wenn nur die Büro-Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht wird. Auch die Arbeitskultur sollte weiterentwickelt werden. Vielerorts ist das schon im vollen Gange. New Work bedeutet mehr als Pflichterfüllung und Geldverdienen. Der Wunsch nach einer Tätigkeit, in der die eigenen Talente und Meinungen eingebracht werden können, ist groß.

Katinka Magnussen

Angestellte haben also besondere Ansprüche an ihre Arbeit, die mit der Rollenaufteilung „privat“ und „beruflich“ nicht mehr vereinbar sind. Wie sollen sie auch ihr ganzes Können einbringen und sich im Job selbstverwirklichen, wenn sie gar nicht als „ganze Person“ im Büro anwesend sind? Für Katinka Magnussen gehört zu einem New Work Verständnis deshalb auch das Konzept der Selbstdarstellung dazu. Gemeint ist damit die Idee, sein ganzes Selbst mit zur Arbeit zu nehmen – und nicht einen Teil seiner Persönlichkeit zu Hause zu lassen. Zum Vorteil für die Mitarbeiter und ihre Arbeitgeber.

Realität „gespaltene Persönlichkeiten“ Ein Blick in die Arbeitskultur deutscher Büros zeigt: Viele Mitarbeiter sind noch weit davon entfernt, im Arbeitsumfeld ganz sie selbst sein zu können. Im Gegenteil – sie fühlen sich, als hätten sie eine Art „ gespaltene

Persönlichkeit“, wie eine aktuelle Studie von Nespresso herausgefunden hat. Befragt wurden 1.000 Büroangestellte in Deutschland. 35 Prozent der Befragten gaben an, dass sie im Büro eine andere Persona präsentieren als zu Hause. Mit negativen Folgen, wie Katinka Magnussen berichtet: Untersuchungen hätten ergeben, dass Menschen, die ihr Verhalten anpassen müssen, gesundheitliche Probleme und psychologische Konflikte erleben können. Selbst, wenn es nicht so schlimm kommt – Katinka Magnussen hält es für verschwendete Energie, ständig Facetten von sich verbergen zu müssen. Energie, die dazu genutzt werden könnte, besser und effizienter zu arbeiten.

Frau trinkt Kaffee beim brainstormen

Sei du selbst – durch soziale Beziehungen Großes leisten Was bedeutet es denn nun genau für die Arbeitskultur, wenn Menschen im Büro ganz sie selbst sein können? Wichtig ist, dass die offen zeigen können, wer sie sind – mit all ihren Talenten, aber auch Unsicherheiten. Das findet Katinka Magnussen wichtig. Denn nur, wer all seine Facetten mit ins Spiel bringt, kann soziale Beziehungen mit Kollegen aufbauen.

77 % halten sinnvolle Beziehungen zu ihren Kollegen für wichtig, um qualitative Arbeit leisten zu können

Dass diese sinnvollen Beziehungen entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens beitragen können, zeigt auch die aktuelle Nespresso Studie: 77 Prozent der befragten Büroangestellten halten sinnvolle Beziehungen zu ihren Kollegen für wichtig, um qualitative Arbeit leisten zu können.

Lesen Sie mehr spannende Fakten rund um das Thema New Work.

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