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London Geheimtipps

Sechs Nespresso Clubmitglieder plaudern in der Londoner In-Shop-Boutique bei Harrrods über die Schönheiten ihrer Stadt. Der Vertriebsleiter Emmanuel Buetler erläutert die im Land der Teetrinker ausgebrochene "Nespressomania".


Auf den Spuren von Pete Woodroffe: erster Haltdes Londoner City Guides in der Kingsroad.



Pete Woodroffe

Musiker Songwriter-Komponist-Einrichter, Mitglied seit August 2008.

Einige der Lieder, die Pete auf seinem Klavier in Barnes bei Hammersmith komponierte, gehen heute via YouTube mit den Simply Reds, Parlotones oder Joe Brooks um die Welt. Melodien, die viel ü ber seine Grundeinstellung verraten, Liebeslieder eines Liebhabers der Kü nste und der Natur. Mit Frau und Sö hnen wandert er von der Tate Gallery bis zum King’s Henry Mound und weiter zu seinem Lieblingsmuseum, der National Portrait Gallery. Morgens joggt er entlang der Themse, und abends geht er manchmal in Dove’s Pub, um bei einer Pint Fuller’s Bitter ein paar gute Stü cke zu hö ren, oder erkundet die junge Musikszene im legendä ren Bedford im sü dlichen Vorort Balham. Wenn Pete andere Kü nstler in seinem Tonstudio empfä ngt, serviert er ihnen gern einen VIVALTO – mit der scherzhaften Bemerkung, George Clooney und er seien genau gleich alt.




Ein Spaziergang im Richmond Park, dem grö ßten kö niglichen Garten Londons.



An der King’s Road hat im vergangenen märz gleich neben der amerikanischen „anthropologie“ boutique das „Bellocq“ eröffnet, das bereits im Frühjahr 2011 wieder umziehen könnte. Man sollte sich also beeilen, seine in dottergelben Emailledosen prä sentierten, erlesenen Blends und seltenen Bio-Teesorten, wie den weißen „White Nixon“, zu probieren. Dazu serviert Michael, einer der drei New Yorker Firmengründer, anschauliche Hintergrundinformationen. Im Richmond Park, der mit 800 ha grö ßten unter den acht kö niglichen Grünanlagen Londons, kö nnen Kinder Ponyreiten. Samstags sowie Freitagmorgens schlemmt es sich sehr schö n durch die ä lteste gusseiserne Markthalle der Hauptstadt, den Borough Market, wo Sie u.a. exzellente Falafel frühstükken kö nnen. So gestä rkt geht es weiter zu Paul und Telmas Hutmacherladen Bernstock Speirs an der Brick Lane. Seit 2004 findet man hier die hinreißendsten Kopfbedeckungen, die das Paar u.a. für Peter Jensen oder Jean Paul Gaultier entwirft: handgestrickte Kappen und Mützen, Borsalinos mit Schirm, gemusterte Chapkas... Gö nnen Sie sich anschließend bei ROWLEY’S ein Steak mit Krä uterbutter-Sauce, wie es die Londoner gern nach dem Theaterbesuch tun, und genießen Sie zugleich den Augenschmaus der prachtvollen Mosaiken.



Und ausserdem

Im Restaurant Fish kann man mitten auf dem Borough Market die berühmten Colchester Austern schlürfen.


Lisa Thomas.

Kommunikationsberaterin in einer Londoner Agentur, Mitglied seit 2007.

Eigentlich wollte Lisa die Familientradition fortfü hren, indem sie Landwirtschaft studierte, um mit ihrem Bruder den mü tterlichen Betrieb in Staffordshire zu ü bernehmen. Aber dann bereiste sie nach dem Studium 16 Monate die Welt, kultivierte ihre Kontaktfreudigkeit und entdeckte ihr Kommunikationstalent. Sie arbeitete zunä chst in der Presseabteilung der Konservativen in Newcastle und dann als Consultant in einer Londoner Agentur. Die 30-Jä hrige schmiedet eifrig Hochzeitsplä ne und findet es „so cute“, dass ihr Zukü nftiger, Ian, ihr seinen Antrag im franzö sischen Carcassonne machte. Neben dem Schaufensterbummeln liebt sie Park-Spaziergä nge in Erinnerung an ihre Kindheit auf dem Land und liebevoll zubereitete Sonntags-Frü hstü cke: Rü hrei, Bacon, Bagels, Orangensaft und einen VOLLUTO mit viel Milch.




In der Leadenhall Market Passage spürt man den Puls der City.



Ein bummel durch notting hill, dieser wahren fundgrube für lieblingsstücke, auf dem Weg zu Alice by Temperley. Ein Hochzeits- oder Abendkleid bei dieser Designerin bestellen, deren Modenschauen junge Romantikerinnen von New York bis London in Ekstase versetzen. Die Neuerrungenschaft in der Bistrotheque feiern, einer Restaurant- Bar in Bethnal Green, die genauso berühmt für ihre Cocktails und Cabarets ist, wie für gutes Essen und ebensolche Stimmung. Sich rundherum verwö hnen lassen bei The Powerduff Girls : von der Traumfrisur über pro- fessionelles Make-up und Maniküre bis zur Schö nheit für die Seele in Form kö stlicher Cupcakes. Der Salon mit 50er-Jahre-Flair scheint direkt einem „Chick Flick“, einem dieser Frauenfilme zum Trä umen, entsprungen. Im Blue Bird Austern mit Blody Mary-Mayonnaise probieren und gleich ein wenig in der danebenliegenden Modeboutique „Jigsaw“ shoppen. Oder lieber beim Lunch oder Feierabend-Drink in der Leadenhall Market Passage den Puls der City spüren? Ein Bad im brodelnden britischen Leben zwischen Falafel, Chili con carne, orientalischem Gebä ck, Schuhputzern und aufgeregten Hä ndlern. Ruhiger geht es im The Albion in der Boundary Street zu. Das Restaurant mit zugehö riger Bä ckerei und Lebensmittelhandlung verkö rpert die neue englische Eleganz. Man kann dort von morgens bis Mitternacht ausgezeichnet frühstücken.



Berühmte graffitis (von künstlern wie banksy, d*face oder ben eine), vintage-boutiquen, kunstund design-galerien, modemacher und trendsetter... Es ist der Osten Londons, in dem zurzeit das kulturelle Leben boomt. Die Brick Lane, wo der Geist von Jack the Ripper noch immer in einigen blühenden Fantasien umher spukt, gilt als Paradies für Trö delfans, die in dieser kosmopolitischen und kunterbunten Atmosphä re nach Kunstgegenstä nden aller Art stö bern und manchmal auf wahre Schä tze stoßen. Hier kann man in einem ausrangierten Omnibus zu Mittag essen oder sich durch Berge von Vintage-Mode, -Taschen oder -Schuhe wühlen. Rund um The Old Truman Brewery ist immer etwas los. Marken- Aficionados finden im 127 Brick Lane jede Menge Edles und Schickes, von Martin Margiela über Nicolas Ghesquie?re bis hin zu Balenciaga, Rick Owens oder sogar Ann Demeulemeester. Wenn die Preise Sie erschrecken, weichen Sie einfach auf Accessoires aus. Ein Muss: der Flohmarkt am Old Spitalfields Market. An einem Donnerstagmorgen ö ffnete der auf handgefertigte Objekte und Accessoires aus Europa spezialisierte Laden Labour and Wait seine neuen Geschä ftsrä ume und bietet nun eine noch grö ßere Fundgrube für seine extravagante Ware. Lassen Sie sich von farbenprä chtigen handgestrickten Wolldecken aus Wales oder nostalgischen Küchenutensilien verführen. Bummeln Sie genü sslich durch die Columbia Road, wo in winzigen Trend-Boutiquen das Angesagteste in Sachen Mode, Dekoration, Antiquitä ten und Kinderspielzeug angeboten wird. Legen Sie auf dem Weg zur Subway-Station Shoreditch High Street eine Pause in Leila's Shop ein, um sich ein kö stliches Gemüsegericht zu gö nnen oder eine der hausgemachten Konfitüren zu erstehen.



Und ausserdem...

Comfort Station, die Schmuck-Marke der Designerin Amy Anderson auf der Cheshire Street: Feingold-Kreationen der elegantesten Art.


Nick, Jude Und Charlie Dutnall

Ein Kundendirektor und eine A?rztin, Mitglieder seit Juli 2010.

Er studierte Philosophie, sie Medizin: Nick und Jude lernten sich an der Uni kennen. Nick, der gerne Jean-Paul Sartre und Alain de Botton liest, ist leitender Kundenberater in einer Werbeagentur. Jude arbeitet als A?rztin im Krankenhaus. Seit der Geburt ihres Sohnes Charlie im vergangenen April genießen die beiden das Elterndasein, ohne ihr Leben großartig umzustellen. „Wir nehmen den Kleinen überall hin mit, das ist ein Riesenspaß“, freut sich Jude. Sie schlendern gerne durch ihr Viertel im Osten Londons. Nick ist leidenschaftlicher Hobbykoch und seine Spezialitä t in Cidre geschmorter Schweinebauch. Aber er bereitet auch Baby- Kompott zu, mit dem Obst aus dem Garten seiner Mutter Rosie. Sein Renner: Rhabarber mit Ingwer. Nick und Jude besitzen erst seit kurzem eine CitiZ und bevorzugen den ARPEGGIO, den sie sich morgens nach dem Tee gö nnen.




Sherry Snelson

Partnerin in einer Anwaltskanzlei, Mitglied seit Mai 2004.

Mit ihren High Heels im Rucksack kann Sherri Snelson ihre amerikanische Herkunft nur schwer verleugnen. In Ashville, North Carolina, geboren, lebt sie seit 2004 in ihrer Wahlheimat London. Der Funke war 1997 bei einem Kurzurlaub übergesprungen. Sherri liebt London wegen der herrlichen Parks, der Theater und des dö rflichen Charakters. Sie radelt gerne durch die Stadt oder veranstaltet Grillabende in ihrem kleinen Garten in Chelsea. Vor 5 Jahren entdeckte sie ihre Leidenschaft fürs Kickboxen und macht jeden Morgen vor der Arbeit eine Stunde Gymnastik. Die eingefleischte Eistee-Konsumentin trank ihren ersten Kaffee in der Boutique-in-Shop Nespresso bei Harrods... und konvertierte. Jetzt bereitet sie sich allabendlich mit ihrer Latissima Maschine einen ARPEGGIO Cappuccino zu.




Die Saatchi gallery unweit des sloane square gilt seit ihrer gründung 1985 durch den agenturchef charles saatchi als refe- renz für zeitgenössische kunst. Die Saatchi Gallery beherbergt eine permanente Sammlung avantgardistischer Kunst und kann stolz von sich behaupten, das Werk von Jeff Koons international bekannt gemacht zu haben. Verpassen Sie am Freitagmorgen nicht den kleinen Bio-Markt um die Galerie, und bummeln Sie an den bon- bonfarbenen Hä usern und spannenden Boutiquen der King's Road vorbei. Kulturschock pur erwartet Sie bei Universal Providers, wo die beiden exzentrischen Designer von Kokon To Zai ihre Mode inmitten kostbarer antiker Brautsträ uße unter Glashauben prä sentieren. Gö nnen Sie sich eine CabFahrt zur Club Row.



King’s Road, die Straße der bonbonfarbenen Hä user.



Das Gründertrio von Les trois garçons (drei Anti- quitä tenhä ndler) serviert Ihnen kö stliche Gerichte in extravagantem Rahmen, zum Beispiel Gä nsestopfleber mit TraubenChutney. Harrods mit seiner Terrakotta-Fassade bietet im Erdgeschoss eine Feinkost-Abteilung, die ihresgleichen sucht. Wer noch nicht genug von schö nen Dingen hat, sollte sich zur Bä ckerei Cox Cookie and Cake aufmachen, die der quirlige kanadische Schuhdesigner Patrick Cox zusammen mit dem Chef-Patissier E?ric Lanlard gegründet hat. Ein Cupcake-Boudoir, das im September von Hugh Grant und Liz Hurley eingeweiht wurde. So fashion!



Und ausserdem...

Genießen Sie im Obergeschoss bei Harrods einen Ristretto in der Nespresso Boutique-in-Shop.


Bei Fenwick gibt es eine der schö nsten Kosmetikabteilungen Londons.



Year zero london zelebriert die wiederauferstehung der punk-ära in soho und lockt damit promis wie beyonce und mika in den laden. louise michielsens designt die mode, rocky mazzilli liefert die kunstvollen motive. Ob grafische Verfremdung einer Kelly-Bag oder Maßanfertigung eines Blousons: Inmitten einer unglaublichen Sammlung von Memphis-Designobjekten brodelt die Kreativitä t. Fans von ausgefallenen Tafeloder Küchenutensilien kommen seit 1969 bei David Mellor am Sloane Square auf ihre Kosten. Der 2009 verstorbene Designer galt als „britischer Alessi“ und entwarf Bestecke, die ihn weltweit berühmt machten. Valentina Sheen ist in London gleich dreimal vertreten und genießt bei den Briten für ihre Feinkost und ihre Küche hohes Ansehen. Leichte Hausmannskost, mit Pasta voller süditalienischer Aromen. Frühaufstehen am Sonntag lohnt sich, um den turbulenten Blumenmarkt in der Columbia Road in vollen Zügen zu genießen. Der Rummel startet um 7 Uhr, um 14.30 Uhr werden die letzten Strä uße zu Schleuderpreisen verkauft. Bei Temptation Alley stö bern Berühmtheiten von Vivienne Westwood bis Matthew William-son nach kostbaren Stoffen und alten Posamentrie-Waren. Konventioneller geht es bei Fenwick in einer der schö nsten Kosmetikabteilungen der Metropole zu. Gö nnen Sie sich bei Pure Massage eine Entspannungspause... Relaxen der schö nsten Art.



Und ausserdem...

Das Restaurant-Feinkostgeschä ft Frizzante in der Hackney City Farm, im Stil des italienischen Agrotourismus.


Liz Carrigan

Floristikdekorateurin, Mitglied seit 2009.

Die im australischen Sydney geborene Liz Carrigan geht 1987 auf Weltreise. Bei einem Ball in London lernt sie ihren Mann kennen. Mit ihm hat sie zwei Sö hne, Luke, 11 Jahre und Billy, 6 Jahre. Nach jeder Geburt ä ndert sie ihr Leben und kommt von Public Relations über die Kreation von Accessoires für Kinder zum Floristik-Design. Sie kauft ihre Blumen und Pflanzen auf dem New Covent Garden Market von Nine Elms, um damit Apartments und Gä rten zu verschö nern, besonders leidenschaftlich in der Weihnachtszeit. Jeden Morgen, nachdem sie die Kinder zur Schule gebracht hat, empfä ngt sie ihre Freunde zu einem COSI und ein paar Keksen. „Vor dem Kauf meiner CitiZ fand das im Coffee Shop an der Ecke statt. So ist es viel gemütlicher.“




Wenn sie ihre schritte richtung mayfair vil- lage lenken, lassen sie sich nicht von den li- vrierten pagen des kürzlich renovierten conn- aught hotels einschüchtern. Gehen Sie gleich durch zur Connaught Bar mit ihrem herrlichen, vom Innenarchitekten David Collins liebevoll moderni- sierten 20er Jahre-Dekor und lassen Sie sich von Erik Lorincz, der vom Diageo Reserve World Class 2010 zum besten Barkeeper der Welt ausgezeichnet wur- de, einen Cocktail empfehlen. Achtung: Sonntag ist Ruhetag. Im Modetempel Dover Street Market steht auch Kulinarisches hoch im Kurs. Auf der 4. Etage, im von Comme des Garc?on-Gründerin Rei Kawakubo entworfenen Concept-Store lockt der Teesalon Rose Bakery mit franko-britischem Schlemmergebä ck. Herrlich der Polenta-Kuchen mit Himbeeren! Wer gerne bei einem 360°-Ausblick ein Glas Champagner genießt, sollte sich zum VERTIGO 42 aufmachen. Aber reservieren Sie unbedingt Ihren Platz, bevor Sie in die 42. Etage eines der hö chsten Wolkenkratzer von London hinauffah- ren. Diese Champagner-Bar mit ihren Rundum-Panoramafenstern in schwindelnder Hö he über der Stadt kö nnte aus einem Bond-Film stammen. Im Commercial Street-Viertel prä sentiert sich in dem von Italienern geführten Concept-Store Milk inmitten einer Sammlung Fornasetti-Vasen und Objekten eine kreative Auswahl der in Italien gefertigten britischen Trend-Schuhmarke Hudson. Bei Elliott Rhodes in Covent Garden kann man sich aus über tausend Schnallen und vierhundert Lederriemen, darunter auch Kroko, Echse und Strauß, seinen ganz individuellen Gürtel kreieren. Zum Lunchen bietet sich Fernadez & Wells an, wo riesige Sandwich-Pyramiden aus Baguette und Schinken aus den franzö sischen Pyrenä en auf hungrige Gä ste warten.



Und Ausserdem...

An der Theke der, Rose Bakery gibt es auch Gemüseoder Cerealien-Gerichte, kleine Pizzen und Salate.


Mathew Westcott

Headhunter, Mitglied seit 2008.

Wie Agatha Christie verbrachte Mathew Westcott seine Kindheit in Devonshire. Seine Eltern, denen er ihre erste Nespresso Maschine schenkte, wohnen auch heute noch dort. Mathew lebt seit 12 Jahren in London, in „seinem Dorf“ Chelsea, verbringt aber die Hä lfte seiner Zeit beruflich in New York. Dieser 30-jä hrige Headhunter für Großbanken und „Dandy“ der Moderne liest in seiner Freizeit mit Vorliebe Krimis auf seinem „Kindle“, spielt zur Entspannung Saxophon und kocht leidenschaftlich gern. Im 8. Stock von Macy’s Herald Square in New York nahm er an De Gustibus Kochkursen teil. Wenn er mal zu Hause ist, lä dt er Freunde zu einem frö hlichen Dinner mit hausgemachter Pasta ein. Mathew trinkt bis zu 5 Tassen Kaffee pro Tag. Sein Lieblings Grand Cru: der ROMA.




Emmanuel Buetler, ist für das Nespresso Boutiquennetz in England und Irland verantwortlich. Mit Stil und sorgfalt wacht er zudem über die äusserst elegante Kultstätte der Kapseln im Londoner knightsbridge.



Sie wirken nicht besonders englisch...

Emmanuel Buetler:
Stimmt, ich komme aus der deutschen Schweiz, aus Luzern an der Reuss in der Nä he des Vierwaldstä t- ter Sees. In meiner Heimat wä chst man mit Nestlé-Spezialitä ten auf, insbesondere dem berühmten Tuben-Brotaufstrich Parfait. Aber seit 4 Jahren arbeite ich im Vereinigten Kö nigreich und liebe London mit seinen wirklich dorfä hnlichen Vierteln.



Ist es nicht schwierig, im land des tees kaffee zu verkaufen? E. B. : Die Gewohnheiten ä ndern sich. In den letzten Jahren hat sich eine wahre Kaffeekultur entwickelt. Es gibt jetzt überall Coffee Shops, und selbst wenn Tee weiterhin das Traditionsgeträ nk bleibt, so verschafft das Prestige von Nespresso doch dem Kaffee immer mehr Anhä nger.



Darunter auch ihre majestät die queen... E.B.: In der Ö ffentlichkeit trinkt sie stets Tee, aber vielleicht genehmigt sie sich ja heimlich manchmal einen Kaffee? Jedenfalls kommen viele Berühmtheiten aus Fußball und Mode in unsere 2001 hier am Beauchamp Place erö ffnete Boutique. Natürlich streng vertraulich.



Haben engländer einen anderen geschmack? E. B.: Sie mö gen vor allem die starken Sorten wie den Arpeggio oder Ristretto, allerdings selten als Espresso sondern eher mit ein wenig fettarmer, frischer Vorzugsmilch. Und das zu wirklich jeder Tagesund Nachtzeit. Der Milchumsatz hier ist enorm.



Was ist das besondere am beauchamp place? E. B.: Diese Boutique ist eher klein, aber fein. Auf 2 Etagen eines alten viktorianischen Hauses gelegen, besitzt sie wah- ren Charme und alles, was die Nespresso Identitä t ausmacht. Oben kann man in privatem Rahmen Kaffeespezialitä ten genießen, wä hrend sich im Verkaufsraum des Erdgeschosses kleine Champagnercocktails für ca. 30 unserer treuesten Clubmitglieder veranstalten lassen, um z.B. die Lancierung einer neuen Maschine zu feiern. Unser einziger Ruhetag im Jahr ist der 25. Dezember.



Ist sie die beliebteste nespresso boutique? E. B.: Hierher kommt internationale Kundschaft und, zu unserer Freude, auch eine stetig wachsende Anzahl treuer Clubmitglieder, um sich eine Kaffeepause in einem schö nen Rahmen zu gö nnen. Aber zugegebenermaßen ist die In-Shop-Boutique bei Selfridges der unbestrittene Publikumsmagnet. Vor allem die Einheimischen schwä rmen für ihre etwas jü ngere, „Funky“ Atmosphä re.



Was sind ihre nächsten pläne? E. B.: Unsere Boutiquennetz im ganzen Land und in London weiter auszubauen. Und mit Ihnen einen Capriccio zu trin- ken, mein Lieblings-Grand Cru wegen seiner Verbindung aus sä uerlichen und sü ßlichen Nuancen.



Das nespresso schmuckstück, no 58 Beauchamp Place




Ein Nespresso in London



Unter den zahlreichen Adressen in London und im Umkreis, wo die Grands Crus von Nespresso serviert werden, hier unsere Auswahl an Restaurants, Bars und Hotel.



THE SLOANE SQUARE HOTEL

Charmant und gemütlich wie zuhause in idealer Lage zwischen Chelsea und Knightsbridge. Sloane Square London, SW1 W8EG. Tel : +44 (0)20 7896 9988



THE FAT DUCK

Die einzigartige kulinarische Alchimie von Heston Blumenthal mitten auf dem Land, nur wenige Kilometer vor den Toren Londons. Kosten Sie sein Schnecken-Porridge... (Vom 18. Dezember bis 10. Januar geschlossen) High Street, Bray, Berkshire, SL6 2AQ. Tel : +44 (0)1628 580 333



SKETCH RESTAURANTS

Eine Mischung der Genres von Mourad Mamouz und Küchen- chef Pierre Gagnaire auf fünf Etagen tollkühner Architektur. 9, Conduit Street, W1S 2XG. Tel : +44 (0)20 7659 4500



HIBISCUS

Der franzö sische Chefkoch Claude Bosi serviert klassische Gerichte mit modernem Touch und Respekt vor den Ausgangsprodukten. 29 Maddox Street London, W15 2PA. Tel : +44 (0)20 7626 2999



THE CONNAUGHT

Nach aufwendiger Renovierung, die geschickt Altes und Neues verband, erstrahlt der Palast von Carlos Place nun wieder in luxuriö ser Pracht. Carlos Place, Mayfair, W1K 2AL Tel : +44 (0)20 7499 7070



THE TRAFALGAR

Wegen seiner belebten Bar unter Bä umen auf der Terrasse und seiner Nä he zu allen Theatern. 2 Spring Gardens, Trafalgar Square, SW1A 2TS Tel : +44 (0)20 7870 2900



THE BERKELEY

Der Gipfel erlesenen Luxus. Ein Hotel mit Schwimmbad auf dem Dach und Blick auf den Hyde Park. Wilton Place, Knightsbridge, SW1X 7RL Tel : +44 (0)20 7235 6000



CLARIDGES

Der Art Déco-Charme dieses legendä ren Hotels wurde vom New Yorker Architekten Thierry Despont wunderschö n herausgestellt. Brook Street, Mayfair, W1K 4HR Tel : +44 (0)20 7629 8860



ANDAZ

Dieses von Terence Conran überarbeitete Hotel bleibt ein historisches Design-Schmuckstück. 40, Liverpool Street, EC2M 7QN Tel : +44 (0)20 7961 1234



THE GORE HOTEL

Der absolut viktorianische Stil dieses Hotels bietet den perfekten Rahmen für Jane Austen-Fans. 190 Queen’s Gate, SW7 5 EX Tel : +44 (0) 20 7584 6601



THE DORCHESTER

Die mit Samt und Seide drapierte Lieblingsabsteige aller Hollywood-Stars seit 1931. Park Lane, Mayfair, W1K 1QA Tel : +44 (0) 20 7629 8888


Umsetzung : Sandrine Giacobetti - Text : Catherine Bézard - Fotos : Jean-Claude Amiel

 


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