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Öko-Unterricht

Pangaea, so lautet der Name der neuen Expedition des Abenteurers Mike Horn. Sein Ziel: Junge Menschen auf seinem Schiff mitzunehmen, um sie für Umweltprobleme zu sensibilisieren. Nespresso ist Partner der Expedition.


Mike Horn, eine art sportliche variante des klassischen abenteurers, hat sich shon überall hingetraut, wo die furchtlosigkeit auf eine harte probe gestellt wird : die anden stürzte er sich mit dem gleitschirm hinunter, den amazonas schwamm er auf einem hydrospeed hinunter une den nordpol erreichte er zu fuss während der polarnacht...



Horn, dem es noch nie an Ideen gemangelt hat, hat aber noch lange nicht genug. Mit seinem neuen Projekt "Pangaea" will er die Erde retten. In vier Jahren wird er zu Wasser mit gelegentlichen Abstechern aufs Festland 100 000 Kilometer hinter sich bringen.

Im Rahmen seines Programms „Ecolaboration TM“ zugunsten von innovativen Lösungen für den Umweltschutz ist Nespresso Partner der Expedition geworden und hat Mike Horn zu einem seiner Botschafter gemacht. „Mike ist einer der größten Abenteurer unser Zeit“, erläutert Richard Girardot, CEO von Nestlé Nespresso. „Seine humanistische Vision und die Art und Weise, wie er Aluminium einsetzt, ließen ihn ganz selbstverständlich zu einem Partner von Ecolaboration TM werden.“ Aus Aluminium bestehen die Nespresso Kapseln, aber auch die Pangaea, eine 35-Meter-Yacht auf dem neuesten Stand der (nachhaltigen) Technik. Das Metall steht aber auch im Zentrum der Umweltmaßnahmen des Schweizer Unternehmens, die in seiner AluCycleTM-Initiative Ausdruck finden. Ihr Ziel ist die Einführung eines Sammelsystems für gebrauchte Kapseln mit Sammelstellen in den eigenen Boutiquen. Darüber hinaus wurde zusammen mit der Weltnaturschutzunion (IUCN) ein Gedankenaustausch über die Weiterverarbeitung von Aluminium in Gang gesetzt. Der gebürtige Südafrikaner Mike Horn, der seine Pläne normalerweise im Stile eines Rugbyspielers, d.h. mit gehörigem Nachdruck, durchsetzt, stimmt mit der Initiative überein. „Aluminium wird leider oft als umweltschädlich betrachtet“, so Horn. „Aber der Werkstoff ist sowohl widerstandsfähig als auch vollständig wiederverwertbar, was bei einem Bootsrumpf aus Carbon nicht der Fall ist. Ich könnte mein Boot entsorgen und daraus Kapseln herstellen und mit diesen Kapseln ein neues Boot bauen.“ Er ging mit seinem Engagement sogar so weit, dass er die Hightech-Yacht von einer Werft in einem armen Arbeiterviertel von São Paulo bauen ließ. Zum einen gab es dort Zugang zum Meer und eine Alu-Recyclinganlage, und zum anderen wartete man auf ein Projekt, das Arbeitsplätze schafft. Zudem wurde beim gesamten Recycling „ausschließlich Wasserkraft eingesetzt, sodass der ökologische Fußabdruck sehr klein war“.



„Ich könnte mein Boot entsorgen und daraus Kapseln herstellen und mit diesen Kapseln ein neues Boot bauen.“



Aber was nützt das schönste und umweltfreundlichste Boot, wenn es dafür kein entsprechendes Projekt gibt? Um dem Projekt Pangaea Gestalt zu geben, werden Jugendliche aus aller Welt von einer Jury nach ihrer Motivation, ihrer Fitness und ihrem Umweltinteresse ausgewählt. Anschließend absolvieren sie das vollständige Training in der Zentrale in Château-d’OEx im Schweizer Voralpenland, bestehend aus audiovisuellen Workshops und Präsentationen über Themen wie nachhaltige Entwicklung, Wasser und Umweltprobleme der besuchten Regionen. Nach Abschluss der Vorbereitung gehen sie an Bord, um zu erfahren, welche Auswirkungen der Mensch auf die Umwelt hat. „Es wurden zwölf lange Etappen aufgrund ihrer wilden Schönheit ausgewählt“, erläutert Mike Horn. „Meiner Meinung nach darf man die Hoffnung nicht verlieren, denn die Erde ist immer noch schön. Der Mensch muss sich einfach ändern. Von Zeit zu Zeit erklären Universitätsdozenten in Vorträgen, wie die Gletscher erhalten werden können, wie eine Wiederaufforstung vonstatten geht oder wie man der Korallenbleiche, dem Verschwinden der Mangroven oder der Verschmutzung der Flüsse begegnet.“ Die Mannschaften aus 15- bis 20-Jährigen, die für den zweiwöchigen Öko-Unterricht in See stechen, müssen nachweisen, dass sie, wenn sie wieder zu Hause sind, „Botschafter eines nachhaltigen Lebensstils“ werden. Ganz wie ihr Mentor: von Kopf bis Fuß ein echter Held.



„Wenn sie wieder zu Hause sind, werden die Mannschaften Botschafter eines nachhaltigen Lebensstils.“


Text : Paula Zabaglione - Fotos : Jean-Claude Amiel



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MIKE HORN IN 10 DATEN

1966 : Geburt am 16. Juli in Südafrika.
1990 : Umsiedlung in die Schweiz.
1991 : Erste Gleitschirm-Expedition in die Anden.
1995 : Weltrekord für den höchsten Sprung von einem Wasserfall in Costa Rica.
1997 : Schwimmt den Amazonas auf einem Hydrospeed hinunter.
1999-2000 : Umrundung der Erde entlang des Äquators.
2002-2004 : Umrundung des nördlichen Polarkreises.
2006 : Expedition an den Nordpol während der Polarnacht.
2008 : Beginn der Pangaea-Expedition.
2009 : Mike Horn wird Botschafter für EcolaborationTM.

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