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Unterstützung von Bauern bei der gemeinsamen Bewältigung ihrer Arbeit in Jardín, Kolumbien

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In Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern haben wir neue Verarbeitungsanlagen gebaut, damit die Kaffeebauern gemeinsam eine einheitlichere Kaffeequalität erzielen können und die Umweltbelastungen durch die Kaffeeverarbeitung in Jardín, Kolumbien, verringert werden.


Versteckt in den Anden auf 1.400 Metern über Meer liegt Jardín, eine Gemeinde von Kaffeepflanzern, deren Familien seit vielen Generationen Kaffee anbauen. Früher war die Landschaft durch größere Kaffeefarmen gekennzeichnet, doch heute ist die durchschnittliche Parzelle nur noch 2,5 Hektar groß. Obwohl die Farmen relativ klein sind, haben die einzelnen Bauern den Kaffee traditionell selbst verarbeitet und getrocknet, um aus den Kaffeekirschen Kaffeebohnen zu machen. Die Verarbeitung von Kaffee direkt auf der Farm ist jedoch sehr arbeitsintensiv und zudem nicht der beste Weg, um Kaffeebohnen von höchster Qualität zu garantieren. Das kann sich negativ auf das Einkommen der Bauern auswirken, wenn sie die Prämien für hochwertigen Kaffee nicht erhalten.

Im 2009 wandten sich die Kleinbauern der AAA-Gemeinschaft in Jardín mit der Idee einer gemeinsamen Verarbeitung an Nespresso. So entstand eine Partnerschaft zwischen Nespresso, regionalen und nationalen Landwirtschaftsverbänden, Nichtregierungsorganisationen, internationalen Entwicklungsorganisationen und unserem Kaffeelieferanten, die den Bau einer zentralen Verarbeitungsanlage für die Bauern in Jardín zum Ziel hatte.

Im Juli 2010 wurde der Grundstein gelegt und im November 2010 wurde die zentrale Verarbeitungsanlage fertiggestellt. Das Projekt bringt für die Bauern, ihre Familien und die Umwelt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich. Aufgrund der besseren Verarbeitungstechniken können die Bauern mit der neuen Anlage zum einen ihre Produktionsmenge an AAA Sustainable Quality™ Standardkaffee verdoppeln und sich dadurch eine höhere Prämie und ein höheres Einkommen sichern. Zum anderen bleibt ihnen mehr Zeit für die Bewirtschaftung ihrer Farm. Einen persönlichen Vorteil haben die Bauern dadurch, dass sie mehr Zeit mit ihren Familien verbringen können, da sich jetzt angestellte Mitarbeiter in der zentralen Verarbeitungsanlage um die Verarbeitung und Trockung der Kaffeebohnen kümmern. Auch die Umwelt profitiert von der neuen Anlage, da die Abwässer vor Ort behandelt werden und das nach der Verarbeitung zurückbleibende Fruchtfleisch als Kompost verwendet wird. All diese Entwicklungen tragen dazu bei, dass die Kleinbauern in Jardín nachhaltiger als bisher Kaffee von höchster Qualität produzieren. So können sie mehr verdienen und für sich und ihre Gemeinschaften eine bessere Zukunft schaffen.



Erfahrungsbericht: Luis Alfonso, Kaffeebauer



Ich habe von Anfang an für Nespresso gearbeitet. Meine Tochter macht eine Ausbildung als Krankenpflegerin und die drei anderen gehen noch zur Schule. Meine Kinder arbeiten nicht mehr auf der Farm. Ich stehe jeden Tag um fünf Uhr morgens auf, melke die Kühe und bringe meinen Arbeitern das Frühstück. Früher musste ich den ganzen Tag bis fünf Uhr abends arbeiten, aber jetzt verarbeite ich die Kaffeekirschen nicht mehr selbst. Sie werden gleich am Tag der Ernte bei der Kooperative abgeliefert und ich habe Zeit übrig, um mein eigenes Gemüse und Bananen anzubauen.

Als ich meinen Kaffee noch selbst verarbeitet habe, musste ich ihn sofort nach der Ernte vom Fruchtfleisch befreien und fermentieren, um den Fruchtschleim zu entfernen, so wie man eine Tomate überbrüht, um die Haut abziehen zu können. Ich musste ihn dann innerhalb von zwölf Stunden waschen (bevor er zu faulen begann) und im Wasser sortieren, um die guten Bohnen abzusondern – der überreife Kaffee treibt oben und wird dadurch von den anderen Bohnen getrennt. Danach kam die Trocknungsphase in einem sauberen Bereich. In dieser Phase des Prozesses ist der Kaffee immer wie ein Schwamm und saugt alles um ihn herum auf. Wenn man ihn z.B. zusammen mit der Wäsche unter einem Glasdach trocknet, nimmt er den Geschmack von Waschpulver an.


Luis Alfonso, Kaffeebauer, Jardín Auszug aus dem Artikel von Julien Bourés im Nespresso Magazin



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