DER KAFFEEANBAU
Der Kaffeeanbau
Die Kaffeekirsche
Aus der Blüte des Kaffeestrauchs entwickelt sich einige Monate später eine Frucht, die sogenannte «Kaffeekirsche». Wann der Kaffee blüht, ist abhängig von der Höhe, dem Klima und der Region.
Die weiße Blüte des Kaffeestrauchs duftet zart nach Jasmin. Sie verliert ihre Blätter schon wenige Tage nach dem Erblühen der Knospen. Nach der Blüte, die beim Arabica 9 bis 11Monate und beim Robusta Robusta 6 bis 8 Monate dauert, bildet sich die Frucht.
An einem Ast befinden sich Kirschen verschiedenen Reifegrades. Die Kaffeekirschen sind zunächst grün. Wenn sie reif sind, werden sie orangerot (oder gelb bei der Varietät Yellow Bourbon). Die Bezeichnung «Kirsche» verdanken sie natürlich ihrer Farbe und Form, die an die gleichnamige Frucht erinnern.
Jede Frucht enthält zwei dicht nebeneinander liegenden Bohnen, den Rohkaffee. Diese sind in Fruchtschleim gehüllt, welcher wiederum von dickem roten Fruchtfleisch umgeben ist. Diese Hüllen werden entfernt, um den Rohkaffee zu erhalten: der Rohstoff für den Kaffee.
Fruchtbare Erde
Der Kaffee wird in dem zwischen den Wendekreisen des Krebses und des Steinbocks rund um die Erde verlaufenden Tropengürtel angebaut. Er kann nur in tropischen Gegenden gedeihen da er viel Wärme und ausgiebigen Regen benötigt.
Es ist der Boden, auf dem er wächst und der ihm seinen einzigartigen Charakter verleiht. Die Nespresso Kaffee-Experten reisen das ganze Jahr über rund um die Welt, um bei kleinen Kaffeeerzeugern die besten Crus auszuwählen.
Nespresso ist besonders anspruchsvoll bei der Wahl der Erzeugerländer, die den Kaffee für seine Mischungen liefern: Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Indien, Kenia, Äthiopien ...
Jedes Jahr entdecken unsere Experten außergewöhnliche Ursprungsregionen, die den Kaffee für den Special Club und die Limited Edition liefern.
Arabica und Robusta, eine einzigartige Verbindung
Arabica ist ein Hochlagenkaffee mit fruchtigem oder blumigen Charakter, Säure und geringem Koffeingehalt. Robusta, stärker, bitterer und mit mehr Körper, wächst in den Ebenen und hat einen höheren Koffeingehalt. Miteinander vermischt entfalten sie wohlschmeckende Aromen.
Die besten Arabica-Kaffees (Hochlandkaffee) werden in Äquatornähe in einer Höhe von 1000 bis 2000 Meter gewonnen, denn durch die relativ kalten Nächte und die Dauer des Tageslichts kann er langsam reifen. Diese besonderen Voraussetzungen begünstigen das Wachstum von harten und aromatischen Bohnen (oft auch “Hard Beans” genannt).
Dagegen gedeihen die gröberen Robustasorten am besten im heißen und feuchten Tiefland (in etwa 100 bis 800 Metern über dem Meeresspiegel).
Nespresso setzt insgesamt etwa 95% Arabica und nur 5% Robusta ein. Die Anbaugebiete der ausgewählten Arabica- und Robusta-Sorten werden nach strengen Qualitätskriterien ausgesucht.